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HTC- Verkohlung organischer Stoffe

Mit dieser Anlagentechnik können vorerst mindestens 5 m³ organische Abfälle täglich    

entsorgt bzw. verarbeitet werden mit einer Carbonisationszeit von 6 Stunden


- Einsatzstoffliste / Biomassen

  fast alle organischen Reststoffe z.B.: Grünschnitt; Holzhackschnitzel;  

  Rinden; Pferdemist; Klärschlamm; Maissilage; landwirtschaftl. Reststoffe, wie Mais; Kartoffeln;

  Zuckerrüben; Treber. Vorteil bei der HTC, diese Stoffe können feucht sein und dürfen nicht

  vorgetrocknet werden.


- Biomassekohle Zusammensetztung

  Unter Druck und Wärmezufuhr tritt der Kohlenstoff aus der Biomasse aus.


- Heizwert

  15% oberhalb von Braunkohle


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Oxydasche

  In der Asche befindet sich ein hoher Phosphoranteil. Weitere Analysen der Asche liegen z.Z. noch

  nicht vor.


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Ascheschmelzpunkt

  Bei allen Versuchen konnte keine Schlackebildung  nachgewiesen werden.


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Eigen- Energieverbrauchswerte

  15 % der hergestellten HTC-Biokohle wird für die eigene Energieerzeugung benötigt.


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Durchsatzleistung

  5 m³ Inputmaterial pro Tag bei einer Karbonisierungszeit von 6 Stunden. Die Zeit der Karbonisierung  

  kann auf 3 Stunden verkürzt werden, d.h. statt 5 m³ Inputmaterial Erhöhung auf 10 m ³


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Eingangstoffqualiätsvorraussetzung

  Die Biomasse kann eine Größe bis G50 (50 x 50 mm) haben, die Masse muss feucht sein, d.h. nicht

  vorgetrocknet.


- Tagesproduktion (größere Leistung durch Zusammenschaltung von Batterien)

  Input:        5 m³/ Tag 

  Output: 1,75 m³ Kohlenstoff


Beispielrechnung:

Bei 100 % Biomasse sind 50 % Trockenmasse enthalten. Durch die Karbonisierung werden davon

70 % in Kohlenstoff umgewandelt. 5 m³ x 50% = 2,5 m³ x 70 % = 1,75 m³ Kohlenstoff.